Sudetendeutsche Hütten

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Ascher "Nothhütte"

2200 m

     Sektion Asch

Noch bevor die Ascher Hütte gebaut wurde, hat die Sektion Asch bis 1894 für 700 Fl (Gulden) in nächster Nähe der späteren Ascher Hütte, 10 Gehminuten von dieser entfernt, eine Notunterkunft erbaut, die als Unterstand für Bergwanderer und Bergsteiger diente.

Auszug aus den „Mitteilungen des Deutschen und Oestereichischen Alpenvereins“ vom Jahrgang 1892:

„Wir haben bereits über die Wegbauten der Sect. Asch vom Dorfe See im Paznaunthale an dem Rothbleisskopf, ferner vom Kübelgrund (Versing Alpe) über den Medrigsattel zum Furkapass und der Furglerspitze bis nach Serfaus berichtet und hervorgehoben, dass dadurch der praktischste Übergang vom Paznaun- in das Oberinnthal geschaffen ist.

Die Section Asch hat nun im Sommer des verflossenen Jahres am Rothbleisskopf (resp. Kübelgrund ca 2200 Mtr. Hoch) eine steinerne, mit Schindeln gedeckte und mit Thür und Fenster versehene Nothhütte errichtet, welche Schutz gegen jedes Unwetter bietet. – Dicht an einer guten Quelle gelegen, enthält die Hütte eine Lagerstätte für 6 – 7 Personen, eine Bank und einen Herd, sowie das nothdürftigste Kochgeschirr.

Für Vorrat von trockenem Holz wird während des Sommers immer gesorgt. Die Hütte ist unverschlossen und wird von Herrn Gastwirth Lukas Trientl in See zum Zwecke des Uebernachtens mit frischem Stroh, Leinentüchen und Decken gegen geringe Vergütung versehen."

Leider gibt es von dieser kleinen Hütte kein Bild.






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